Solarbetriebenes Haus in Maine, USA - Thermory

Solarbetriebenes Haus in Maine, USA

Mottram Architecture entwirft solarbetriebenes Haus in Maine mit Thermory Verkleidungsprodukten. Im Jahr 2014 hatte der Bauunternehmer Patrice Cappelletti die Vision, ein Grundstück am Rande von Maines größter Stadt Portland zu kaufen, um dort eine neue Art von Wohnanlage zu errichten, die der Umgebung etwas zurückgeben würde.

Architekt

EMILY MOTTRAM, MOTTRAM ARCHITECTURE

Jahr

2021

Produkt

THERMORY DRIFT PLATIN THERMO-FICHTE FASSADEN C15

Farbe

PLATINUM

Standort

MAINE, USA

Das mittlerweile abgeschlossene Projekt besteht aus fünf Häusern, jedes auf einem 1,5 Hektar großen Grundstück, welches als Art „Solargemeinschaft“ von Emily Mottram und dem lokalen Unternehmen Mottram Architecture zusammen mit Patrice Cappelletti und dem Landschaftsarchitekten Kerry Lewis entworfen wurde. Das Team, das ausschließlich aus Frauen besteht, hat mit einer Gruppe von hochleistungsfähigen Häusern auf 25 Hektar einen Prototyp für nachhaltiges Wohnen in den USA geschaffen, wobei die hintere Hälfte des Geländes unter Naturschutz steht und mit Wanderwegen versehen ist. Das in der wohlhabenden Gegend von Cumberland gelegene Konzept ist die Idee von Mottrams und Cappellettis Projekt Live Solar Maine.

Jedes der fünf Häuser ist je nach Wünschen der Kunden anders gestaltet und für das Fünfte (und letzte) wurde eine graue Thermory-Verkleidung verwendet, nachdem Mottram das nordische Produkt bei einem örtlichen Anbieter entdeckt hatte. Sie wünschte sich, sie hätte hinsichtlich dessen Benutzerfreundlichkeit, Leistung, allgemeiner Optik und das Gefühl, das es vermittelt, früher davon erfahren können. „Thermory ist in unserem örtlichen Holzhandel erhältlich, was für uns das bestmögliche Szenario darstellt, denn wir versuchen, so viel wie möglich aus der Region zu beziehen“, erklärt sie und betont, dass die Montage ein Kinderspiel war, da die Profile bereits vorgestrichen verkauft werden. Die Thermory-Profile sind außerdem von Natur aus resistent gegen Ungeziefer und Fäulnis, da sie wärmebehandelt sind – eine perfekte Lösung für die eisigen Winter und heißen Sommer in Maine.

Die Struktur des Hauses besteht aus Doppelständerwänden mit einer Dicke von 25 Zentimetern, Zellulosedämmung und kanallosen Mini-Splits für Klimaanlage und Heizung, die laut Mottram dreimal so effizient sind wie herkömmliche elektrische Heizungs-/Fußbodenpumpen. „Es ist ein vollkommen isoliertes, chemiearmes und leistungsstarkes Haus. Es stellt eine Menge Strom her, weil es vor allem nach Süden ausgerichtet ist, um das Licht und die Energie voll auszunutzen“, sagt sie. Das vollkommen elektrisch betriebene Haus mit Brunnenpumpe und Drucktank wird außerdem von 24 Sonnenkollektoren auf dem Garagendach und zwei Enphase-Batterie-Backups versorgt.

Das Ergebnis ist ein zweistöckiges, gegiebeltes, 185 qm großes Haus mit drei Schlafzimmern, zweieinhalb Badezimmern und einer freistehenden Garage mit zusätzlichem Wohnbereich. Das separate Gebäude ist mit lackierten Kiefernschindeln verkleidet, die zu der dunkelgrauen Thermory-Verkleidung des Haupthauses passen.

Bei den vier anderen Häusern ist das erste mit Hardie-Faserzement verkleidet, das zweite mit LP SmartSide Wood Siding, das dritte mit gestrichenen Naturdielen und das vierte mit Vinylverkleidung und Naturschindeln. Abgesehen von den Unterschieden in der Optik und in der Ausstattung sind alle Häuser auf eine Verbindung von Innen und Außen ausgelegt. Keines der Häuser blickt auf das andere, denn die großen Fenster bieten einen Blick auf die sanfte Landschaftseingriffe von Kerry Lewis. Die Bepflanzung mit einheimischen Pflanzen sorgt für ein natürliches und unberührtes Gefühl anstelle von großen Rasenflächen, die als Monokultur die Artenvielfalt beeinträchtigen. Speziell für dieses fünfte Haus gibt es europäische Dreifach-Schiebefenster und europäische Dreifach-Drehkippfenster.

Beim Betreten des Hauses über eine umliegende Veranda präsentiert sich die Inneneinrichtung modern und doch klassisch mit Fensterbänken aus Naturholz, Fußböden aus Hickoryholz und Blausteinfliesen im Eingangsbereich und der Eingangshalle. Die Wände und Schränke sind in kühlen Grau-, Blau- und Weißtönen gehalten und die weiße Deckenverkleidung sorgen für skandinavisches Flair. „Es ist eine Mischung aus regionalen Materialien und modernem Design“, sagt Mottram und weist darauf hin, dass es im Inneren auch traditionelle Sparren aus Hemlocktanne und Vintage-Fenster gibt, um Licht zwischen den Räumen zu garantieren.